Klientenstatement Reitunfall und seine Folgen




"An alle Leidensgenossinnen und -genossen!

Vor etwas mehr als 20 Jahren hatte ich ein traumatisches Erlebnis während eines Ausrittes mit einem dazu ausgeliehenen Pferd. Es war mir völlig fremd und ich hatte bis dahin auch noch keinen Reitunterricht genossen, war lediglich auf den Pferden meines Onkels „herumgehoppelt“. Das Pferd ging aus keinem mir ersichtlichen Grunde durch und lief im gestreckten Galopp den Waldweg entlang. Um es kurz zu machen, ich fiel herunter und brach mir in komplizierter Form das Sprunggelenk.

Vor 18 Monaten wollte ich nun meinem Kindheitstraum genüge tun und das Reiten erlernen.
Leichter gedacht als getan, denn jedes Mal, wenn das Pferd im Unterricht etwas schneller wurde oder gar zur Seite sprang, weil es sich erschreckt hatte vor irgendwelchen Geräuschen, blieb mir die Luft weg. Ich fühlte mich jedes Mal an dieses damalige Erlebnis mit den dazu gehörigen vegetativen Symptomen erinnert. Ich kniff die Beine zusammen, was natürlich nicht dazu führte, dass das Pferd langsamer wurde und hatte Herzklopfen bis zum Hals. Zusätzlich hatte ich das Gefühl vollkommener Ohnmacht und Hilflosigkeit mit anschließender Schwäche, die sich im ganzen Körper ausbreitete. Ich glaubte von mir, dass ich das Reiten nie und nimmer erlernen könnte. Kindheitstraum Ade.

Dann erzählte mir eine Bekannte von einer Methode, die ich bei einer Psychologin erlernen könnte, um traumatische Erlebnisse zu „heilen“. Das war meine Chance und ich ergriff die Möglichkeit wie den sprichwörtlichen letzten Strohhalm. Die Methode des EFT hat mein Trauma wirklich geheilt, so dass ich jetzt im Reitunterricht bei ähnlichen Erlebnissen und neulich sogar, als mein Pferd buckelte, nur noch mit Erstaunen reagierte. Es „schockt“ mich nicht mehr und bringt mich nicht mehr aus der Fassung. Den Reitunterricht kann ich heute genießen und mache Stück für Stück Fortschritte. Nur nicht aufgeben, und an sich glauben, das habe ich dadurch auch gelernt.

Ich wünsche allen anderen ebenfalls viel Erfolg, wenn sie ihren Leidensweg verlassen wollen."